Gesetzliche oder private Krankenversicherung?
Die Gesundheitsreform ist beschlossen worden und in diesem Jahr werden neben höheren Zuzahlungen auch Leistungskürzungen auf die Kassenpatienten zukommen. Eine Alternative für Arbeitnehmer, die mehr als 48.600,00 Euro im Jahr verdienen sowie Selbstständige und Freiberufler können die Privaten
Krankenversicherungen sein.
Sparen Sie viel
Geld, indem Sie die Leistungen und Preise der Versicherer
jetzt vergleichen!
Eine schwierige
Entscheidung?
Defizite an Informationen verursachen oft,
dass eine Entscheidung zwischen den beiden Systemen der gesetzlichen (GKV)-
und der privaten
Krankenversicherung (PKV)
nicht leicht fällt.
Zunächst ist hervorzuheben, dass in der PKV jede
Person Beiträge
zu entrichten hat und dadurch zumeist für Einzelpersonen die
günstigere Alternative darstellt. Prämien
werden risikogerecht kalkuliert und Altersrückstellungen
gebildet. Diese Geschäftspraktiken sind den gesetzlichen
Krankenversicherungen fremd.
Vergleicht man
die Leistungen beider Systeme,
ergeben sich klare Vorteile für die PKV.
Neben der Tatsache, dass in
einzelnen Bereichen eine erheblich bessere Versorgung gewährleistet
wird, zeichnet die PKV eine
privatrechtliche Zusage der Leistungen aus, die dadurch einklagbar
werden.
Die gesetzliche
KV dagegen kann per Gesetzesänderung
in ihren Leistungen jederzeit reduziert werden, ohne dass der
Versicherte etwas dagegen tun kann.
Es gibt jedoch Situationen,
in denen sich die PKV weniger
empfiehlt, wie z.B. bei großen Familien.
Die
Familienhilfe der GKV gewährt nicht verdienenden Familienangehörigen
(zur Zeit noch) Beitragsfreiheit. Dies bedeutet konkret,
dass eine vierköpfige Familie in der GKV für
den Beitrag des Verdieners
komplett versichert wird. Bei einer Privatversicherung würden
dagegen vier Beiträge fällig werden, so dass trotz
geringerer Beiträge eine höhere Belastung für diese Familie
entsteht.
Fazit: Für eine Einzelperson
ist grundsätzlich
die private KV zu
empfehlen.
Für eine Familie summieren sich die Beiträge
einer PKV oft
zu einer höheren Gesamtbelastung, doch ergeben sich in der gesetzlichen
KV oftmals Nachteile durch geringere Leistungen und
stetig steigende Zuzahlungen.
Des weiteren sind privat
versicherte Patienten für Ärzte
erheblich lukrativer und sie lassen diesen oftmals mehr Zuwendung
zukommen.
|